Die Rappbodetalsperre

Riesige Wassermassen, zurückgehalten durch ein gigantisches Bauwerk – das höchste seiner Art in ganz Deutschland. Die 106 Meter hohe Rappbodetalsperre liegt unmittelbar am Eingang des Bodetals und schützt seit über 50 Jahren die im Tal liegenden Orte vor Hochwasser.

Die Rappbodetalsperre ist 415 Meter lang und mit einer Höhe von 106 Metern gleichzeitig die größte Talsperre in Deutschland. Sie ist in der Lage, eine Wasserfläche von 390 Hektar und mehr als 109 Millionen Kubikmeter Wasser anzustauen.

Staubecken der Rappbodetalsperre (Quelle: Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz GmbH) schliessen

Die Rappbodetalsperre bildet das Kernstück eines großflächigen Talsperrensystems im Ostharz, das aus den Vorsperren der Rappbode und der Hassel, der Überleitungssperre bei Königshütte, dem Hochwasserschutzbecken Kalte Bode (Mandelholzstausee) bei Königshütte, sowie der Talsperre und dem Pumpspeicherwerk Wendefurth besteht.

Die der Rappbodetalsperre nachgeschaltete Wendefurther Talsperre bildet mit einer Höhe von 43 Metern den Abschluss des Bodetalsperrensystems. Als einzige Anlage, die nicht für die Bereitstellung von Trinkwasser genutzt wird, dient sie ausschließlich dem Hochwasserschutz und der Stromerzeugung.

Ausführliche Informationen zu den gigantischen Bauwerken erhalten Gäste bei einer Führung durch das Innere der Wendfurther Talsperre.

Die wichtigsten Daten der Rappbodetalsperre im Überblick

  • Typ: Gewichtsstaumauer
  • Zweck: Trinkwasser, Hochwasserschutz, Energiegewinnung
  • Bauzeit: 1952 - 1959
  • Rekonstruktion: 2000 - 2003
  • Stauraum: 109,08 Mio. m³
  • Höhe über Sohle: 106,00 m
  • Kronenlänge: 415,00 m
  • Kronenbreite: 12,50 m
  • Bauwerksvolumen: 860.000 m³ Beton

Weitere Infos finden Sie auf www.talsperren-lsa.de