Was suchen Sie?

UNTERKUNFT SUCHEN

Die spektakuläre Walpurgisnacht             

   auf dem Hexentanzplatz in Thale!

DIE WALPURGISNACHT
Ein faszinierendes Fest in magischer Tradition und das wohl größte Event im Bodetal

Jährlich kommen am 30. April Hexen und Teufel auf dem sagenumwobenen Hexentanzplatz zusammen, um den Frühling auf ihre ganz besondere Weise willkommen zu heißen und verwandeln das Bodetal so in einen brodelnden Hexenkessel.

Mittlerweile ist die Walpurgisnacht nicht mehr nur ein Tanz ums brennende Feuer, sondern ein Event der Extraklasse für zauberhafte Wesen aus nah und fern, das schon mal mehrere Tage dauern kann. Gäste können sich auf Musikerinnen und Musiker, magische Walking-Acts, die After-Show-Party im Klubhaus Thale, sowie den mehrtägigen mittelalterlichen Walpurgismarkt freuen!

Bleiben Sie gespannt, mit welchem Programm wir Sie 2027 überraschen werden und schwelgen Sie bis dahin in Erinnerungen an DIE Walpurgisnacht 2026!

Fotos: Marko Heiroth

Der Hexentanzplatz

... zählt zu den bekanntesten sagenumwobenen Orten im Harz und verbindet eindrucksvoll archäologische Geschichte mit regionaler Mythologie. Hoch über dem Bodetal gelegen, bietet das Plateau nicht nur einen markanten Aussichtspunkt, sondern ist auch ein Ort, dessen Vergangenheit bis weit in die Vorgeschichte zurückreicht.

Archäologisch gesichert ist, dass sich auf dem Hexentanzplatz eine vorgeschichtliche Befestigungsanlage befindet – der sogenannte Sachsenwall. Trotz seines Namens stammt dieser Wall nicht aus der Zeit der historischen Sachsen, sondern wird in die frühe Eisenzeit datiert und ist damit etwa 2.500 bis 2.700 Jahre alt. Funde von Keramik und die Struktur der Wallanlage belegen, dass der Ort bereits in vorgeschichtlicher Zeit genutzt und befestigt wurde. Wahrscheinlich diente er als strategisch gelegene Höhenbefestigung oder Fluchtanlage.

Ob der Hexentanzplatz darüber hinaus auch eine kultische oder religiöse Bedeutung hatte, lässt sich archäologisch nicht eindeutig beweisen. Seine exponierte Lage, die markanten Felsformationen und die jahrhundertelange mythische Überlieferung haben jedoch dazu geführt, dass Historiker und Heimatforscher eine mögliche kultische Nutzung für denkbar halten. 

Die Verbindung des Ortes mit Hexen und der Walpurgisnacht gehört dagegen in den Bereich der Sage und Volksüberlieferung. Nach regionalem Glauben sollen sich hier in der Nacht zum 1. Mai die Hexen versammelt haben, um gemeinsam weiter zum Brocken zu fliegen, wo der sagenhafte Hexensabbat stattgefunden habe. Diese Vorstellungen entstanden vermutlich im Mittelalter und in der frühen Neuzeit, als ältere heidnische Bräuche und schwer erklärbare Kultorte im christlichen Volksglauben häufig mit Hexen, Dämonen und dem Teufel in Verbindung gebracht wurden.

Der Name „Hexentanzplatz“ selbst spiegelt diese spätere Deutung wider und machte den Ort zu einem zentralen Schauplatz der Harzer Sagenwelt. Besonders durch literarische Werke wie Goethes „Faust“ wurde die Vorstellung von den tanzenden Hexen im Harz weit über die Region hinaus bekannt.

So vereint der Hexentanzplatz heute zwei Ebenen seiner Geschichte: Einerseits ist er ein realer archäologischer Fundort mit Wurzeln in der frühen Eisenzeit, andererseits ein bedeutender Schauplatz deutscher Sagen- und Mythenkultur. Gerade dieses Zusammenspiel von Geschichte und Legende macht den besonderen Reiz des Hexentanzplatzes bis heute aus. Unter anderem deshalb finden jedes Jahr Tausende Besucherinnen und Besucher ihren Weg ins Bodetal - nicht nur zur legendären Walpurgisnacht. 

Die Sage von der Walpurgisnacht