Neinstedt

Nachdem die wilde Bode bei Thale die gigantische Felsenschlucht verlassen hat, erreicht sie ruhig dahinfließend Neinstedt. Zwischen den Wäldern des Harzes und der Teufelsmauer gelegen, bietet der Ort speziell für Wanderer und Geschichtsinteressierte interessante Entdeckungen.

Ortsansicht Neinstedt (Foto: Michael Hesse)

Neinstedt liegt am östlichen Ende der Urlaubsregion und blickt auf eine fast 800-jährige Historie zurück. Die Entstehung der Dorfkirche St. Katharina ist bereits im Zusammenhang mit der Gründung eines Zisterzienser- Klosters im 12. Jahrhundert erwähnt. Seine heutige Bekanntheit erlangte der Ort in erster Linie durch die Neinstedter Anstalten. 1850 als Stiftung für die Beherbergung junger Männer eingerichtet, werden in der kirchlichen Einrichtung heute rund 650 behinderte Menschen betreut.

Zum 1. Januar 2009 Neinstedt nach Thale eingemeindet und bildet nun gemeinsam mit den Ortsteilen Allrode, Almsfeld, Altenbrak, FriedrichsbrunnStecklenberg, Treseburg, Warnstedt, Weddersleben, Wendefurth und Westerhausen die Urlaubsregion Bodetal, die aufgrund zahlreicher Sagen und Mythen den Beinamen Sagenharz trägt.

Dank seiner idealen Lage an der Eisenbahnlinie Magdeburg – Thale ist Neinstedt auch für Reisende ohne PKW bequem erreichbar. Mit dem Europaradweg R1 führt zudem ein überregionaler Radwanderweg durch den Ort, und auch die Wanderer auf dem Teufelsmauerstieg kommen durch den Thalenser Ortsteil an der Bode.

Lindenhof Neinstedt (Foto: Michael Hesse)

Urlaub mit Handicap

Dank der idealen Infrastruktur der Neinstedter Anstalten eignet sich Neinstedt besonders für Urlauber mit Handicap.

Informieren Sie sich über die Arbeit und das Angebot der Evangelischen Stiftung Evangelische Stiftung Neinstedt.