Luftkurort Treseburg im Bodetal (Harz)

»Hier ist der Welt Geräusch verklungen. Hier leb ich dir allein, Natur. Bis hierher ist kein Streit gedrungen. Hier herrscht der tiefste Friede nur.« So beschrieb  Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil, Begründer der preußischen Forstakademie Eberswalde, vor rund 200 Jahren das kleine Örtchen im Bodetal.

Treseburg (Foto: Matthias Haltenhof)

Auch heute noch punktet Treseburg mit eben jenen Qualitäten. Das malerische Dörfchen in der Mitte des Bodetals steht für Ruhe und Abgeschiedenheit umgeben von natürlicher Schönheit. In diesem verträumten Ort können stressgeplagte Zeitgenossen sich wunderbar entspannen und die unberührte Natur mit allen Sinnen genießen.

Die Geschichte des Ortes beginnt mit dem Bergbau im 15. Jahrhundert. Genau wie der Nachbarort Altenbrak wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Treseburg am 1. Juli 2009 in die Stadt Thale eingemeindet und bildet seither mit den Ortsteilen Allrode, AlmsfeldFriedrichsbrunn, Neinstedt, Stecklenberg, Warnstedt, Weddersleben, Wendefurth und Westerhausen die Urlaubsregion Bodetal.

Der 100-Seelen-Ort Treseburg liegt in durchschnittlich 270 Metern Höhe am Zusammenfluss von Luppbode und Bode. Hier, am Eingang zum urwüchsigen und schroffen Teil des Bodetals, scheint der Takt der Zeit noch etwas langsamer zu gehen. Mit der Zeit beschäftigt sich auch das Uhrenmuseum, das einen interessanten Einblick in die Geschichte der Zeitmessung und der Fotografie gibt.