Die Entstehung Friedrichsbrunns

Friedrichsbrunner Brunnen (Foto: Michael Hesse)

Friedrichsbrunn gehört zu den jüngsten Siedlungen im Landkreis Harz. Die Gründung des Ortes geht auf einen seit dem 11. Jahrhundert an einem Brunnen liegenden Rastplatz an der Heerstraße zwischen Quedlinburg und Nordhausen zurück. Im Jahre 1680 wurden an diesem Brunnen, der auch »Ungetreuer Brunnen« genannt wurde, ein preußisches Grenzwächterhaus und ein Vorwerk der Domäne Stecklenberg errichtet.

1754 rastete König Friedrich der Große auf dem Wege zur Grafschaft Hohenstein vermutlich an der Quelle »Untrüborn«. Im Auftrag und mit Unterstützung des Königs wurden 1774 die ersten Familien in der Waldkolonie auf dem Ramberg angesiedelt. 1775 gilt die Gründung des Ortes als abgeschlossen und der kleinen Gemeinde wird zum Dank für das persönliche Engagement von Friedrich II. fürderhin der Name Friedrichsbrunn verliehen.

Das Bonhoeffer-Haus

Das Haus in der Mitte des Ortes ist ein wichtiger Teil der Geschichte der Familie Bonhoeffer.

Ehemals im Besitz der Bonhoeffers beherbergt das Haus heute eine Ausstellung, mehrere Appartements und ein Café.

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