Bonhoeffer-Haus Friedrichsbrunn

Die Geschichte dieses Hauses und der Menschen, die es bewohnten, regt zu einem mutigen Leben, auch gegen Widerstände, an. Aber sie muss immer wieder neu erzählt werden.
Dafür sorgen die permanente Ausstellung, Führungen und andere Veranstaltungen im Bonhoeffer-Haus.


Im Jahre 1913 erwarben Karl und Paula Bonhoeffer ein großes Haus in dem kleinen Harzdorf Friedrichsbrunn. Hier erlebten ihre acht Kinder unbeschwerte und fröhliche Sommerwochen. Eines dieser Kinder war Dietrich, der später einer der profiliertesten Vertreter der Bekennenden Kirche und zum Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus wurde. Er verdankt viel seiner Familie, zu der auch andere interessante und einflussreiche Persönlichkeiten gehören.

Kontakt:
OT FriedrichsbrunnTelefon im Café:  (03 94 87) 74 91 61
Waldstraße 7Email:                  bonhoeffer-haus(at)online.de
06502 ThaleInternet:             www.bonhoeffer-haus-friedrichsbrunn.de
Öffnungszeiten:                   
Eintritt:                                      
täglich, außer donnerstags,
14:00 bis 18:00 Uhr
frei

Gedenk- und Begegnungsstätte

Das Haus befindet sich in Privatbesitz, jedoch nicht mehr im Besitz der Familie Bonhoeffer. Der Evangelische Kirchenkreis Halberstadt hat zwei Räume angemietet, um die Erinnerung an eine wichtige Phase im Leben der Familie Bonhoeffer wachzuhalten und um Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen.

Das Bonhoeffer-Haus Friedrichsbrunn dient heute als Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte. Das Erinnern und Gedenken erfolgt durch eine ständige Ausstellung zum Thema »Die Familie Bonhoeffer und Friedrichsbrunn«. Die Funktion der Information und Bildung wird durch Veranstaltungen unterschiedlicher Formen (z. B. Vorträge, Seminare, Konzerte) in den dafür geeigneten und hergestellten Räumen erfüllt. Für Begegnung und Geselligkeit sorgen das »Café Bonhoeffer« und die Appartements mit den darin sich eröffnenden Möglichkeiten von Austausch, Entspannung und Urlaub.