Wirtschaftsminister Willingmann zu Besuch im Kloster

Neuaufnahme vom Kloster Wendhusen in die „Straße der Romanik“

Ab jetzt darf sich das Kloster Wendhusen mit dem roten Schild schmücken, das die Zugehörigkeit zur „Straße der Romanik“ ausweist. Wirtschaftsminister Professor Armin Willingmann persönlich übergab heute das Schild an den Hausherren des Klosters, Bürgermeister Thomas Balcerowski und den Betreiber der Klosteranlage, Heinz A. Behrens.

Bei der Gründung der „Straße der Romanik“ im Jahre 1993 war der Zustand dieses einzigen Bauwerks in Sachsen Anhalt aus der Karolinger Zeit und ältesten Kanonissen Stiftes im Osten Deutschlands noch zu desolat, um in die prominente Tourismusstraße aufgenommen zu werden. Anlässlich der erneuten Evaluierung der „Straße der Romanik“ in Vorbereitung des 25-jährigen Jubiläums  dieser Route im kommenden Jahr, schaffte das Kloster nach umfangreichen Sanierungen durch die Stadt Thale mit finanzieller Unterstützung des Landes jetzt die Aufnahme.

Professor Willingmann betont, dass dieses bauhistorische Kleinod eine Bereicherung im Reigen der mittlerweile 88 Bauwerke darstelle. „Besonderer Dank gebühre Heinz A. Behrens, der seit 10 Jahren den Klosterkomplex für Gäste an fünf Tagen in der Woche öffnet, Führungen anbietet und mit zahlreichen Publikationen und bauhistorischen Funden die besondere Bedeutung des Klosters belegt hat. Heinz A. Behrens hat wesentlichen Anteil daran, dass das Kloster Wendhusen jetzt in die „Straße der Romanik“ aufgenommen wurde, die inzwischen zu den 10 bekanntesten Tourismusrouten in Deutschland gehört“, so der Bürgermeister.

Am kommenden Sonntag besteht anlässlich der Veranstaltung „Klostermythos“ die Gelegenheit die Anlage kostenfrei zu besichtigen und gleich noch dem mittelalterlichen Spektakel mit Gerichtsverhandlungen beizuwohnen.

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