Radweg zwischen Allrode und Friedrichsbrunn

Projekt eines Sport-und Radweges zwischen Allrode und Friedrichsbrunn wird der Politprominenz vorgestellt

Zwischen den Orten Allrode und Friedrichsbrunn soll ein neuer Weg für die zahlenmäßig wachsende Zielgruppe der Fahrradtouristen entstehen. Aber auch andere Trend Sportarten wie Inline Skaten oder Longboard fahren sollen auf dem multifunktional nutzbaren Weg ausgeübt werden können.
Dieses Projekt wurde vom Allröder Ortsbürgermeister Wolfgang Kurch und Vertretern des Gemeinderates dem Verkehrsminister des Landes Sachsen Anhalt, Herrn Thomas Webel vorgestellt, der von Heike Brehmer (MdB) und Ulrich Thomas (MdL) begleitet wurde. Bürgermeister Thomas Balcerowski betonte, dass bei den Investitionen in die Radwege ein Gefälle zwischen dem ehemaligen Landkreis Wernigerode und Quedlinburg besteht und folglich Nachbesserungen auch in Thale mit den Ortsteilen erforderlich sind. Eine Unterstützung des Landes für das Vorhaben sei für die Umsetzung notwendig. Minister Thomas Webel gab bekannt, dass zur Koordination der straßenbegleitenden und touristischen Radwege ab September eine Mitarbeiterin im Ministerium eingestellt wird. Diese wurde von Thomas Balcerowski dann gleich zu ihrer ersten Dienstreise nach Thale eingeladen. „Ich hole sie auch persönlich ab, damit das Vorhaben voran kommt“, so Balcerowski.
In Allrode und Friedrichsbrunn wurden im vergangenen Jahr immerhin 164.000 Übernachtungen verzeichnet. Aber nicht nur die Gäste dieser Orte sondern Urlauber aus dem gesamten Bodetal und natürlich auch die Bevölkerung würde von dem Vorhaben profitieren.
Nicht vergessen werden darf der Pflegeaufwand, der mit jedem neuen Radweg einhergeht, betonte Heike Brehmer, die den Tourismusausschuss des Bundestages leitet. Die Zuständigkeit für das Vorhabens ist allerdings eine reine Länderangelegenheit und nicht bei Bund angesiedelt.